Seeblick wächst. Neue Zimmer, neue Aktivitäten, jede Woche etwas im Blog. Dazu kommen Redakteure, die laufend Inhalte veröffentlichen. Ein Einzeltest prüft immer nur eine Seite. Bei vielen Seiten und laufenden Änderungen kommst du so nicht hinterher. Und eine Barriere schleicht sich schnell wieder ein: ein neues Bild ohne Alt-Text, ein Button mit zu wenig Kontrast. Dafür gibt es im Barrierefreiheitstest von EZZE WCAG Pro die Batch-Tests und die Automatik: geplante Läufe und Tests nach dem Veröffentlichen.
Im Tab „Batch-Test“ wählst du über „Test für“ die Inhaltstypen: Beiträge und Seiten, eigene Beitragstypen wie Zimmer und Aktivitäten, Taxonomien wie Kategorien und Schlagwörter, andere Archive, die Startseite und weitere Spezialseiten. Der Umfang wird vorab geschätzt, in Klammern siehst du die Zahl der URLs. Dann klickst du auf „Batch-Test starten“ und bestätigst.
Der Test läuft im Hintergrund. Ein Fortschrittsbalken zeigt dir, wie viele Seiten schon geprüft sind. Du darfst den Browser schließen, der Lauf geht auf dem Server weiter. Wird er unterbrochen, macht er dort weiter, wo er war. Fertig getestete Seiten bleiben unberührt. Du musst also nicht davor sitzen bleiben.
Die Ergebnisse stehen in einer Liste, die du filtern und sortieren kannst: nach Inhaltstyp, Score, Testalter oder Testquelle. Aktive Filter erscheinen als Chips. Jede Zeile zeigt Desktop- und Mobil-Score. So findest du die Seiten mit dem größten Handlungsbedarf zuerst.
Jeder Lauf bleibt nachvollziehbar. Der Batch-Verlauf zeigt dir zu jedem Lauf Status, Seitenzahl, Dauer, Wiederholungen und Fehler. So siehst du auf einen Blick, ob alles durchgelaufen ist.
Unter „Einstellungen“ schaltest du „Geplante Batch-Tests“ ein. Du wählst die Inhaltstypen und das Intervall: wöchentlich, monatlich oder benutzerdefiniert, alle sieben bis 365 Tage. Die nächste Ausführung siehst du direkt in der Liste. Nach jedem Lauf schickt dir eine E-Mail den Bericht.
Und wenn Redakteure veröffentlichen? Unter „Automatische Hintergrundtests“ schaltest du „Nach Veröffentlichung testen“ und „Nach Aktualisierung testen“ ein. Beides ist standardmäßig aus. Du bestimmst auch, welche Benutzerrollen den Test auslösen. Ein Beispiel: Die Redakteurin veröffentlicht einen neuen Beitrag über Wanderwege. Der Test startet von allein. Kurz darauf steht das Ergebnis im Bereich „Barrierefreiheit“ des Editors, mit Score und letzter Prüfung.
Wer darf was? Unter „Berechtigungen“ legst du pro Rolle fest: Einzeltest erlauben, Batch-Test erlauben, Inhalte anderer Benutzer testen und Testergebnisse löschen. Standardmäßig darf nur der Administrator den Batch-Test starten.
Barrierefreiheit ist kein einmaliger Zustand. Neue Inhalte, neue Plugins, neue Updates: Ständig ändert sich etwas. Mit Batch-Tests, geplanten Läufen und automatischen Tests behältst du Seeblick im Blick. Auch hier gilt: Automatisierte Tests finden nicht alles. Sie halten dich aber dauerhaft auf Kurs. Batch-Tests und Automatik in EZZE WCAG Pro.